Aufgaben des Behindertenbeauftragten

Praxistest mit Rollstuhl
Praxistest mit Rollstuhl

Zum Aufgabenfeld des Behindertenbeauftragten gehört es auch Einfluss darauf zu nehmen

 

  • wie Haltestellen oder Fußgängerquerungen gebaut werden müssen, damit behinderte Menschen die Anforderungen mit ihren jeweils individuellen Beeinträchtigungen bewältigen können,
  • mit welchen technischen Hilfsmitteln die Fahrzeuge ausgestattet sein müssen, damit sie ohne fremde Hilfe genutzt werden können.

Sämtliche Vorhaben der KVG werden dabei im Planungsstadium mit behinderten Menschen besprochen. Neuerungen werden im Vorfeld auf ihre Praxistauglichkeit getestet und das Ergebnis mit dem Behindertenbeirat der Stadt Kassel diskutiert. So haben wir z. B. den RT-Einstieg an den verschiedenen Bahnsteighöhen und Bahnsteigabständen mit dem Rollstuhl getestet. Dafür wurden im Betriebshof Sandershäuser Straße eigens mehrere Bahnsteigmodelle im Maßstab 1:1 errichtet.

Weiterentwicklungen beim Blindenleitsystem werden, sofern sie noch nicht in Regelwerke eingebunden sind, ausgiebig auf ihre Sinnhaftigkeit getestet. An der Bushaltestelle Goldbergstraße wurde 2009 eine Testanlage aufgebaut, um eine hessenweite Normierung von Einstiegsfeldern zu erreichen. Die KVG und die Stadt Kassel hatten die Ehre, Gastgeber für diesen groß angelegten Testlauf des Landes Hessens mit landesweiter Beteiligung und bundesweiter Beachtung sein zu dürfen. 

KVG